Ergonomischer Arbeitsplatz bei Kleinwuchs – DAVID der Arbeitsstuhl für kleinwüchsige Menschen

DAVID - der ergonomische Arbeitsstuhl für Menschen mit Kleinwuchs - mit Fußbasis für normal hohe Arbeitstische

DAVID – der ergonomische Arbeitsstuhl für Menschen mit Kleinwuchs – mit reduzierter Sitztiefe und Fußbasis für normal hohe Arbeitstische

Bad Homburg, 14.11.2013. Kleinwuchs ist die offizielle Bezeichnung für eine ganze Reihe von Wachstumsstörungen mit sehr unterschiedlichen Ursachen. Es kann sich hierbei sowohl um einen hormonelle Störung handeln, als auch um erbliche Wachstumsstörungen. Als kleinwüchsig werden Menschen bezeichnet, die im Erwachsenenalter kleiner sind als 140 cm bei Frauen und 150 cm bei Männern. Diese Menschen haben im „normalen“ Alltag viele Schwierigkeiten, die von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Aufzügen, bis hin zum täglichen Einkauf fast alle Lebensbereiche erfassen.

Während im privaten Wohnbereich eine entsprechende Höhenanpassung des Mobiliars technisch heute keine besondere Herausforderung mehr darstellt, sieht dies im Arbeitsleben oft ganz anders aus. Haben kleinwüchsige Arbeitnehmer mit einer Körpergröße unter 140 cm zum Beispiel einen Arbeitsplatz, den sie mit mehreren anderen Arbeitnehmern/innen teilen müssen, so werden an die Arbeitsplatzeinrichtung – nicht nur technisch – ganz besondere Anforderungen gestellt.  Solche Arbeitsplätze mit an Kindermöbel erinnernde Miniaturen auszustatten, hat einen stark diskriminierenden Aspekt. Die Betroffenen erhalten einen Sonderstatus, der leicht zu einer – ungewollten – Stigmatisierung der betroffenen Personen führen kann.

Die Firma „Ergonomische Büroausstattung“ Norbert Vogt, aus Bad Homburg im Taunus, geht hier einen anderen Weg. Mit dem Arbeitsstuhl DAVID können kleinwüchsige Menschen an ganz normalen Arbeitsplätzen beschäftigt werden. Im vorliegenden Fall geht es um einen Auszubildenden, mit 1,20 m Körpergröße, in einer großen Lehrwerkstatt eines führenden Unternehmens der KFZ-Branche. Da sich der Ausbildungsplatz auf zwei Etagen erstreckt, wurden für den jungen Mitarbeiter zwei DAVIDs mit Fußbasis angeschafft. DAVID, der mittlerweile schon seit 18 Jahren und in einer Kleinserie produziert wird, wird immer nach persönlicher Problemerfassung der speziellen Anforderungen aus der

Arbeitsorganisation, am Arbeitsplatz und der körperlichen Gegebenheiten, zusammen mit den betroffenen Menschen individuell an den/die zukünftigen Nutzer/in angepasst. Sitztiefe, Sitzbreite, Armlehnen, Rückenlehne und bei Bedarf auch der Anpressdruck der dynamischen Rückenlehne werden immer individualisiert. Durch die sogenannte „zweite Ebene“ (Fußbasis) steht den Nutzern einen vollflächige Auftrittsfläche für ihre Füße zur Verfügung, die auch als Aufstiegshilfe genutzt wird. Das stellt besondere Ansprüche an die Standfestigkeit und Kippsicherheit des Arbeitsstuhles. Darüber hinaus verfügt der Stuhl über alle Einstellmöglichkeiten moderner, ergonomischer Arbeitsdrehstühle und wird, neben der individuellen Konzeption, auch immer mit einer persönlichen Einstellung und Einweisung vor Ort ausgeliefert.

DAVID kann selbstverständlich sowohl für normale Arbeitstische, als auch für Tische mit verminderter Arbeitshöhe angefertigt werden. Dann ohne die Fußplattform und mit kleiner Gasfeder und kleinerem Fußkreuz.
Weitere Informationen und Beispiele unter www.ergo-vogt.de

DAVID - Arbeitsstuhl für Menschen mit Kleinwuchs, mit höhenverstellbarer Fußbasis, Verwendung an normal hohen Arbeitstischen

DAVID – Arbeitsstuhl für Menschen mit Kleinwuchs, mit höhenverstellbarer Fußbasis, reduzierter Sitztiefe, höhenverstellbaren Armlehnen, individuell einstellbarer Lordosestütze (SCHUKRA), Verwendung an normal hohen Arbeitstischen

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Ergonomischer Bürostuhl mit feststellbarer Laufrollen-Bremse bei zweifacher Beinprothese und Unterarmstümpfen

2013-07-24 11.32.15-aEin neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg. Für diverse Formen der Behinderung, wie zum Beispiel für Rollstuhlfahrer und –innen und/oder Menschen mit Beinprothesen, sind besondere Anforderungen an Arbeitsstühle zu stellen. Eine der wichtigsten Forderungen ist, dass der Stuhl bremsbar ist. Das heißt, die Fußbasis muss so ausgestattet sein, dass der Stuhl beim Daraufsetzen nicht wegrollen kann und die Armlehnen als Stütze zum Umsteigen geeignet sind.

Die Anforderungen für diesen speziellen, ergonomischen Bürostuhl waren:

  1. Die betroffene Person hat zwei Beinprothesen und beidseitig keine Hände, sondern Unterarmstümpfe von circa 15 cm Länge. Sie hat einen Sachbearbeiter-Arbeitsplatz, mit Bildschirmarbeit und zeitweiser Kundenberatung. Ein motorisch höhenverstellbarer Schreibtisch wurde schon angeschafft.
  2. Die größten Probleme bestanden darin, dass der Bürodrehstuhl beim Besteigen wegrollt, weil die Beinprothesen im Knie steif sind. Darüber hinaus ist die ergonomische und beschwerdefreie Nutzung eines „normalen“ Bürostuhls nicht möglich, weil die zu kurze Sitzfläche keine Unterstützung im Übergang von den Beinprothesen zu den Beinstümpfen bietet. Auch die Nutzung einer separaten, individuellen Beinauflage brachte hier auf Dauer keine echte Erleichterung.

Nach Besichtigung des Arbeitsplatzes und einer Analyse der täglichen Arbeitsabläufe, mit der betroffenen Person zusammen, wurde – nach einer Sitzprobe auf einem ergonomischen Bürostuhl – von der Firma Ergo-Vogt ein Konzept erarbeitet, welches den individuellen Forderungen gerecht werden kann. Herausgekommen ist dabei:

  1. Ein Arbeitsstuhl mit einer bremsbaren Fußbasis. Die Fußbasis besitzt fünf Leichtlaufrollen und besteht aus einer massiven, gelaserten Stahlplatte. Hierdurch besitzt der Drehstuhl einen extrem tiefen Schwerpunkt, was der Stabilität gegen Umkippen zugutekommt und der Nutzerin ein gutes Gefühl der Sicherheit vermittelt. Die Bremse ist feststellbar und wird über einen bis zur Sitzposition hochreichenden Hebel bequem im Sitzen bedient. Hierzu war der Umbau des Bremshebelknaufs zu einem gepolsterten Ring notwendig, damit der Bremshebel auch mit einem Unterarmstumpf bedient werden kann.
  2. Die Sitzfläche wurde verlängert auf 57 cm, um eine vollflächige Auflage im Bereich des Übergangs von den Beinstümpfen zu den Prothesen zu gestatten.
  3. Extra stabile, höhenverstellbare Armlehnen, die der Nutzerin eine seitliche Abstützung erlauben und somit ein besseres Gefühl der Sicherheit vermitteln.
  4. Der Basisstuhl besitzt ein hohes Maß an ergonomischen Einstellmöglichkeiten. Durch Verwendung einer fein justierbaren Synchronmechanik wird auch bei längerem Sitzen ein hohes Maß an dynamischem Sitzen geboten. Die Rückenlehne ist selbstverständlich höhenverstellbar und besitzt eine einstellbare Lordosenunterstützung – eine sogenannte SCHUKRA-Lordosenstütze, die genau an die individuelle Wirbelsäulenform angepasst werden kann.

Bei der endgültigen Auslieferung wurde die Arbeitsplatznutzerin und ihre Assistentin  ausführlich in die Funktionen des Stuhles eingewiesen.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Behindertenarbeitsplätze, in den vergangenen 18 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz, stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer eine langfristige und maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen, die Arbeitgeber und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Zur eigenen Qualitätssicherung erhebt die Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, am Ende jedes Auftrages einen Befragung, mit Parametern wie, Problemlösung, Alltagstauglichkeit, Design, erbrachte Dienstleistungen und Zufriedenheit der Kunden.

Das Urteil der Kundin für diesen Arbeitsstuhl lautete: „Ich fühle mich jetzt sehr sicher! Und bin mit meinem neuen Stuhl sehr zufrieden. Da passt alles, so wie ich es mir gewünscht habe.

Kontakt: www.ergo-vogt.de

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Ergonomischer Arbeitsstuhl mit feststellbarer Laufrollen-Bremse und Sicherheitsgurten bei Epilepsie

Ergonomischer Arbeitsstuhl mit Laufrollenbremse und Sicherheitsgurten

Ergonomischer Arbeitsstuhl mit Laufrollenbremse und Sicherheitsgurten

Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg. Für diverse Krankheitsbilder, wie Multiple Sklerose (MS), neuromuskuläre Erkrankungen, Muskelatrophie, Post-Polio-Syndrom oder Epilepsie sind besondere Anforderungen an Arbeitsstühle zu stellen. Eine der wichtigsten Forderungen ist, dass der Stuhl mit einer bremsbaren Fußbasis ausgestattet ist, sodass er im Bedarfsfall nicht wegrollen kann.

Die Anforderungen für diesen ergonomischen Arbeitsstuhl waren: Die betroffene Person hat Epilepsie. Die Krampfanfälle treten nicht häufig, aber ohne jede Vorankündigung auf und führen dann zu völlig unkontrollierbaren Bewegungen, bis hin zum Fallen. Der Arbeitsplatz ist ein Montagearbeitsplatz mit feinmotorischen Arbeiten, an dem auch Lötarbeiten durchgeführt werden müssen. Die gut eingearbeitete Mitarbeiterin hat im Allgemeinen keinerlei Probleme mit der Ausführung der ihr übertragenen Arbeiten, bis auf die auftretenden Krampfattacken. Zur Sicherheit der Mitarbeiterin muss in Zukunft gewährleistet werden, dass diese bei einem epileptischen Anfall nicht vornüber und nicht aus dem Stuhl fällt.

Nach Besichtigung des Arbeitsplatzes und einem längeren Gespräch mit der Mitarbeiterin, dem unmittelbaren Vorgesetzten, Sicherheitsbeauftragten und Betriebsrat, wurde in einem zweiten Termin, nach einer Sitzprobe auf einem ergonomischen Arbeitsstuhl, von der Firma Ergo-Vogt ein Konzept erarbeitet, welches den individuellen Forderungen gerecht werden kann.

Herausgekommen ist dabei:
1. Ein Arbeitsstuhl mit einer bremsbaren Fußbasis. Die Fußbasis besitzt fünf Leichtlaufrollen und beseht aus einer massiven, gelaserten Stahlplatte. Hierdurch besitzt der Drehstuhl einen extrem tiefen Schwerpunkt, was der Stabilität gegen Umkippen zugute kommt und der Nutzerin ein gutes Gefühl der Sicherheit vermittelt. Die Bremse ist feststellbar und wird über einen bis zur Sitzfläche hochreichenden Hebel bequem im Sitzen bedient.

2. Wurde an dem Arbeitsstuhl ein sogenanntes Statik-Hosenträgergurtsystem, mit 3-Punkt-Befestigung, der Firma Schroth angebracht. Wie es aus dem Motorsport bekannt ist. Durch die individuellen Einstellmöglichkeiten des Gurtsystems kann dieses an die Arbeitshaltung und Arbeitsweise exakt angepasst werden.

3. Höhenverstellbare 3-D-Armlehnen, die in der Breite und Tiefe eingestellt werden können.

4. Der Basisstuhl besitzt ein hohes Maß an ergonomischen Einstellmöglichkeiten. Durch Verwendung einer fein justierbaren Synchronmechanik, ergänzt mit einer 360° beweglichen Sitzfläche, wird auch bei längerem Sitzen ein hohes Maß an dynamischem Sitzen geboten. Die Rückenlehne und die ergonomischen 3-D-Armlehnen sind selbstverständlich höhenverstellbar. Die Armlehnen sind zudem in der Breite verstellbar und unterstützen die Ellenbogen genau da, wo sie bei der Ausübung der feinmotorischen Tätigkeit gebraucht werden.

In einigen Fällen passiert es, dass durch die Neugestaltung des Arbeitsplatzes Erkenntnisse oder Probleme auftreten, die vorher noch nicht da waren, weil der Arbeitsplatz bisher nicht in dieser Form genutzt werden konnte. Aus diesem Grund konnte die Kundin während der Probezeit noch eigene Änderungswünsche einbringen, die dann auch kurzfristig erfüllt wurden. So hat es sich gezeigt, dass die ursprünglich eingebaute – nicht drehbare – Gasfeder, wegen der besonderen Arbeitsweise, mit vielen Drehungen des Oberkörpers, nicht optimal war und gegen eine drehbare ausgetauscht werden musste. Hierdurch war dann eine Verkürzung des Bremshebels für die Fußbasis notwendig. Bedingt durch die stark nach vorne orientierte Arbeitshaltung, hat sich während der mehrwöchigen Probezeit auch gezeigt, dass eine zusätzliche Lordosenunterstützung im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule zweckdienlich ist. Diese wird mit einem Gummiband und Klettverschluss arretiert, sodass sie bei wechselnder Arbeitshaltung von der Arbeitsplatznutzerin leicht angepasst werden kann. Bei der endgültigen Auslieferung wurde die Arbeitsplatznutzerin ausführlich in die Funktionen des Stuhles eingewiesen.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Behindertenarbeitsplätze, in den vergangenen 18 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz, stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer eine maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen, die Arbeitgeber und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Zur eigenen Qualitätssicherung erhebt die Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, am Ende jedes Auftrages einen Fragebogen, der unter anderem Parameter wie, Problemlösung, Alltagstauglichkeit, Design, erbrachte Dienstleistungen und Zufriedenheit der Kunden erhebt. Das Urteil der Kundin für diesen Arbeitsstuhl lautet: „Ich fühle mich jetzt sehr sicher! Und bin mit meinem neuen Stuhl sehr zufrieden. Ich konnte bei der Entwicklung aktiv mitarbeiten und alle meine Anforderungen und Wünsche wurden berücksichtigt.
Kontakt: www.ergo-vogt.deArbeitsstuhl-Epilepsie-IV

erster Prototyp

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Ergonomischer Büroarbeitsplatz bei Zustand nach Morbus Kienböck

Kienböck

Ergonomischer Büroarbeitsplatz bei Zustand nach Morbus Kienböck.
Weitere Bilder vom Projekt am Ende des Artikels >>>

Die Anforderungen für diesen ergonomischen Arbeitsplatz waren außergewöhnlich. Die Kundin ist vom sogenannten Morbus Kienböck betroffen. Diese in der Medizin als Lunatumnekrose, im Volksmund als Mondbeintod bezeichnete Erkrankung des Handwurzelknochens geht stets mit großen Schmerzen einher und würde ohne spezifische Behandlung zum völligen Auflösen des Mondbeins führen. Die betroffene Kundin war operiert worden, hatte aber immer noch starke Schmerzen im Handgelenk und ebenso eine starke Druckempfindlichkeit im Bereich des rechten Unterarms. Sie ist als Sachbearbeiterin beschäftigt und arbeitet ganztägig an einem Bildschirmarbeitsplatz.

Nach erster Aufnahme der medizinischen Befunde und der individuellen Problemstellungen am Arbeitsplatz der Kundin, wurde von Ergo-Vogt ein Konzept erarbeitet. Der nächste Schritt war dann eine Arbeitsprobe mit einer sogenannten Rollermouse und mit individuell gepolsterten, höhenverstellbaren 4-D-Armlehnen. Auf dieser Basis ist danach eine individualisierte Arbeitsplatz-Konzeption erarbeitet worden mit folgenden Faktoren: 1. Ein vollergonomischer Bürodrehstuhl mit einer fein einstellbaren Synchronmechanik, individuell einstellbarer SCHUKRA-Bandscheibenunterstützung, höhenverstellbaren 4D-Armlehnen mit einer zusätzlichen, individualisierten Polsterung aus einem Spezialflies, Eine spezielle Tastatur mit gesondertem Nummernblock und eine Rollermouse, mit vorgelagerter Auflagefläche für die Handgelenke und die Unterarme. Arbeitsplatzseitig wurde eine Erhöhung des Bildschirms vorgenommen, um eine verbesserte Sitzposition zu erreichen.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Behindertenarbeitsplätze in den vergangenen 16 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel eine maximal zufriedenstellende Problemlösung für die Arbeitsplatznutzer beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen, die Arbeitgeber und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Der hier gezeigte Arbeitsplatz hat einige neue Anforderungen gestellt, die wiederum zu neuen Entwicklungen geführt haben, welche in Zukunft anderen Aufgabenstellungen zugutekommen.

Zur eigenen Qualitätssicherung macht die Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, nach Beendigung jedes Auftrages eine Kundenbefragung, die unter anderem Parameter wie, Problemlösung, Alltagstauglichkeit, Design, erbrachte Dienstleistungen und Zufriedenheit der Kunden erhebt. Das Kundenurteil für diesen Arbeitsplatz lautet nach einigen Monaten der Nutzung: „Ich bin sehr zufrieden! Die Entlastung am Arbeitsplatz ist sehr groß, ohne diese Hilfen wäre ich nicht in der Lage acht Stunden täglich meiner Arbeit nachzugehen. Ich konnte an der Entwicklung mitarbeiten und hatte ausreichend Zeit alle neuen Einrichtungen zu testen.“

Kontakt-Adresse: www.ergovogt.de

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DAVID – Ergonomischer Bürodrehstuhl für Menschen mit Kleinwuchs – II

Ergonomischer Bürodrehstuhl bei einer Körpergröße von 106 cm

Ergonomischer Bürodrehstuhl bei einer Körpergröße von 106 cm

Bad Homburg, 23.03.2013. Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg. Die Anforderungen für diesen ergonomischen Bürostuhl waren:
1. eine sehr geringe Körpergröße von nur 106 cm;
2. Die Kundin arbeitet an einer Winkelschreitisch-Kombination und bedient dort zwei Bildschirmgeräte.

Die Kundin arbeitet ganztägig an ihrem Bildschirmarbeitsplatz und sollte einen Bürodrehstuhl bekommen, der – trotz der Kleinwüchsigkeit – auch ein hohes Maß an ergonomischen Grundbedingungen erfüllt. Wie zum Beispiel: individuelle Einstellmöglichkeiten von Stuhl und Rückenlehne und Anpassung an den mit einem Schreibtisch – mit reduzierter Gesamthöhe – ausgestatteten Arbeitsplatz, höhenverstellbare 3-D-Armlehnen, vollflächige Aufstellmöglichkeit der Füße auf der Fußplatte.

Aus den oben genannten Anforderungen ergabt sich ein Bürostuhl mit circa 35 cm Sitzhöhe und stark reduzierter Sitztiefe. Herausgekommen ist bei der Entwicklung ein DAVID- Bürodrehstuhl mit stark reduzierter Sitztiefe und Sitzbreite. Die Rückenlehen ist höhenverstellbar. Genauso wie die ergonomischen 3-D-Armlehnen, welche sich auch in der Breite und Tiefe anpassen lassen, um so eine ergonomische Sitzposition vor dem PC-Arbeitsplatz zu erreichen.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Behindertenarbeitsplätze in den vergangenen 18 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer eine maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Zur eigenen Qualitätssicherung erhebt die Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, am Ende jedes Auftrages einen Fragebogen, der unter anderem Parameter wie, Problemlösung, Alltagstauglichkeit, Design, erbrachte Dienstleistungen und Zufriedenheit der Kunden erhebt. Das spontane Kundenurteil für diesen Arbeitsplatz lautet: „Mein neuer Büroarbeitsstuhl wurde mit mir zusammen konzipiert und ich konnte ihn vor der endgültigen Auslieferung testen. Nach einigen Änderungen ist er jetzt genau das, was ich haben wollte. Ich bin sehr zufrieden!“

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DAVID Bürostuhl für Menschen mit Kleinwuchs – Hohe Qualität von Kunden bestätigt

DAVID neu und nach 13 Jahren!

DAVID neu und nach 13 Jahren!

Die hohe Qualität der von Ergonomische Büroausstattung – Norbert Vogt, aus Bad Homburg v.d.H., ausgelieferten Bürodrehstühle für kleinwüchsige Menschen, wurde in diesen Tagen wieder eindrucksvoll von Kundenseite bestätigt.

Auf Grund der Neubewilligung eines individuell angepassten, ergonomischen Bürodrehstuhls für einen kleinwüchsigen Mitarbeiter im Verwaltungsbereich wurde die Firma Ergonomische Büroausstattung – Norbert Vogt mit der Lieferung beauftragt. Seit 1995 beschäftigt sich Norbert Vogt mit diesem Thema. Daraus ist der DAVID entstanden. Ein spezieller Bürodrehstuhl, der mittlerweile in einer Kleinserie gebaut wird und durch seinen modularen Aufbau an die jeweiligen Bedürfnisse der Arbeitsplatznutzer angepasst werden kann. Ebenso vielfältig wie die Ursachen für die Diagnose Kleinwuchs, sind auch die Anforderungen an einen ergonomischen Arbeitsplatz für kleinwüchsige Menschen. In vielen Fällen müssen diese an ganz normalen, 72 cm hohen Schreibtischen arbeiten und brauchen deshalb eine zweite Ebenen für die vollflächige Unterstützung ihrer Füße. Hier kommt der DAVID mit höhenverstellbarer Fußbasis zum Tragen. In anderen Fällen können die Betroffenen an einem Schreibtisch mit – ihrer Körpergröße angepasster – Tischhöhe arbeiten. Hierfür wurde ein elektromotorischer Steh-, Sitz-Arbeitstisch entwickelt, mit einer Höhenverstellung ab 52 cm Tischhöhe. Dazu passend gibt es den DAVID in einer Spezialausführung ab 27 cm Höhe – gemessen an Sitzflächen Oberkante (!!!).

Alle DAVIDs sind Drehstühle mit vollergonomischer Ausstattung. Das heißt sie bieten alle von der Bildschirmarbeitsplatzverordnung geforderten Anforderungen, wie volle, individuell einstellbare Sitzdynamik, höhenverstellbare Rückenlehne (optional mit SCHUKRA-Bandscheibenstütze) und Höhenverstellung. Zusätzlich können sie mit einer höhenverstellbaren 3-D-Armlehne versehen werden. Sie werden in Sitztiefe und Sitzbreite an die jeweiligen Benutzer/innen angepasst und können auch mit Sonderausstattungen für beispielsweise Skolioserücken oder Beckenschiefstand versehen werden.

Im vorliegende Fall hatte der Verwaltungsmitarbeiter schon vor dreizehn (13) Jahren einen DAVID erhalten, den er auch bis zum Tag der Neulieferung nutzte. Sein Urteil über den „alten“ Bürostuhl lautete: „Er sieht jetzt nach dreizehn Jahren nicht mehr so gut aus. Aber ich bin immer noch zufrieden mit der Problemlösung. Der Stuhl war für mich eine Wohltat! Seid ich ihn habe, habe ich keine Rückenbeschwerden mehr.“

Natürlich besitzt dieser neue DAVID auch neue Entwicklungen, wie eine verbesserte Fußplatte, eine bessere Synchronmechanik (für die Sitzdynamik), höhenverstellbare 3-D-Armlehnen und eine individuell einstellbare SCHUKRA-Bandscheibenstütze.

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Post an Ergonomische Büroausstattung Norbert Vogt (2):

Am 03. Oktober 2012 erhielten wir zum „Behindertengerechten Büroarbeitsplatz bei Zustand nach Querschnittslähmung“ per E-Mail folgende Kundenreferenz:

Sehr geehrter Herr Dostal,

Gerne komme ich Ihrem Anliegen nach. Mein Kundenurteil lautet wie folgt:

„Die Problemlösung kann als gelungen bezeichnet werden. Die Ausstattung ermöglicht aufgrund der Größe des Schreibtischs unterschiedliche Arbeitsbereiche, die über den Bürostuhl nicht zuletzt mithilfe der an der Tischkante angebrachten Edelstahlstange gut erreichbar sind. Die Möglichkeit, den Schreibtisch in der Höhe zu verstellen, eröffnet die Möglichkeit unterschiedlichen Arbeitens im Stehen und im Sitzen. Mehr Variabilität lässt sich daher bei der Büroausstattung nicht vorstellen. Hervorzuheben ist besonders die Haltestange an der Tischkante des Schreibtischs, die nicht nur als Aufstehhilfe sondern auch bei kurzen Schritten ohne Rolllator und beim Bewegen des Bürostuhls ausgesprochen hilfreich ist.
Wichtig ist auch die Kopflehne des auch sonst sehr gut für meine Einschränkungen ausgestatteten Bürostuhls, die eine korrekte, sonst schwierig zu erreichende Kopfhaltung anzeigt.

Ergo- Vogt hat sich nach Einschaltung unverzüglich gemeldet und hat umgehend nach einer ersten Besprechung der gesundheitlichen und beruflichen Gegebenheiten im Team bei mir zuhause mir bislang unbekannte Problemlösungen aufgezeigt.
Wenig später erhielt ich ein Probemobiliar, dass ich einschließlich der Rollermaus ausgiebig in Vorbereitung einer Wiedereingliederung zuhause testen konnte. In dieser Testphase zeichnete sich ab, dass sowohl eine Aufstehhilfe am Bürostuhl wie auch eine arrettierbare Bremse des Stuhls zur Vermeidung des Wegrollens und Hinfallens beim Hinsetzen notwendig wurden. Im Hinblick auf die problematische Kopfhaltung empfahl das Team eine dann später genau angepasste Kopfstütze.
Da ich letztlich zwei Arbeitsbereiche haben wollte, plante das Team von Ergo- Vogt einen ungewöhnlich langen Schreibtisch, der in den Arbeitsbereichen über die ausgesprochen innovative Stahlstange an der Tischkante verfügt. Gerade die Stahlstange an der Tischkante hatte sich bereits in der Testphase als überaus hilfreich erwiesen, um sich mit ihr zu halten bzw. beim Hochfahren des Schreibtisches hochziehen zu lassen.

Die Kontakte und Abstimmungen mit dem Team von Ergo-Vogt während der Test- und Bauphase können nur als ungewöhnlich gut bezeichnet werden. Die beim Aufbau festgestellten kleinen Mängel wurden sofort umfassend und rechtzeitig vor dem Beginn der Wiedereingliederung behoben. Am ersten Tag der Wiedereingliederungsphase erfolgte nochmals eine Einstellung des Mobiliars und Einweisung in die Technik, so dass der Durchführung der Wiedereingliederung nichts mehr im Wege stand.

Hinsichtlich des Mobiliars und der konkreten Einrichtung können Beratung und Durchführung des Auftrags nur als ausgezeichnet bezeichnet werden. Das Team kann in jedem Fall weiter empfohlen werden, da es nicht nur die für Problemfälle notwendige Kompetenz in der Beratung hat, sondern auch die mit meiner Beteiligung gewählten sehr speziellen Problemlösungen fachkundig umgesetzt hat.“

Ich hoffe, Sie können etwas mit meiner Stellungnahme anfangen. Ich darf mich jedenfalls bei dieser Gelegenheit noch einmal herzlich für die überaus ansprechende Bearbeitung meines “ Falles“ bedanken und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
B. S.

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