Ergonomischer Arbeitsstuhl für eine Zahnarzthelferin mit Skoliose

Bad Homburg, 19.06.2017. Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg.
Für diesen ergonomischen Arbeitsstuhl bestanden mehrere Anforderungen:
1. die Kundin hat eine Skoliose;
2. eine Arbeitshöhe von 60 bis 80 cm;
3. die hygienischen Vorschriften für den Behandlungsraum einer Zahnarztpraxis;
4. und die allgemeinen Anforderungen der Arbeitsplatzergonomie an einen Arbeitsstuhl, der zum Dauergebrauch gedacht ist.
Die Kundin arbeitet in einer Zahnarztpraxis als Arzthelferin und sollte einen Arbeitsplatzstuhl bekommen, der – neben der Individualisierung für die Ansprüche einer Skoliosepatientin – auch ein hohes Maß an ergonomischen Grundbedingungen erfüllt.
Wie zum Beispiel:
– Eine reduzierte Sitzbreite und Sitztiefe.
– Individuelle Einstellmöglichkeiten und Anpassung der Rückenlehnen, in der Höhe.
– Und natürlich eine Sitzdynamik, die den Rücken während der Arbeit auch in den verschiedenen Sitzhaltungen, während der Behandlung von Patienten, unterstützt.
Nach erster Aufnahme der individuellen Problemstellungen am Arbeitsplatz der Kundin wurde eine Sitzprobe, auf einem ergonomischen Bürostuhl, vorgenommen und daraus, zusammen mit der Kundin, ein Konzept erarbeitet, welches den individuellen Anforderungen gerecht werden kann. Danach wurde vom Rücken der Kundin, vor Ort, ein Gipsabdruck angefertigt.
Herausgekommen ist dabei:
1. ein Arbeitsstuhl mit reduzierter Sitztiefe und Sitzbreite;
2. mit sogenannter Synchron-Mechanik und einer um 360° beweglichen Sitzfläche;
3. eine individuell ausgeformte Rückenlehne – nach Gipsabdruck;
4. höhenverstellbare Armlehnen, mit Ergo-Pads in 4D Ausführung;
5. Sitz- bzw. Rückenpolsterung mit speziellem Kunstlederbezug für den Hygienebereich.
Alle von „Ergo-Vogt.de“ für die Gestaltung von Arbeitsplätzen – für Menschen mit einer Behinderung – eingesetzten Basismöbel erfüllen einen hohen Standard im Bereich der Ergonomie, der Sicherheit (GS-Zeichen) und der Qualität. Über die Individualisierung wird niemals die Wichtigkeit der Basisergonomie vergessen und die Tatsache, dass die Möblierungen und Hilfsmittel für einen langen Nutzungszeitraum konzeptioniert werden müssen, weil neue Genehmigungen von Seiten der Kostenträger, verständlicher Weise, nicht kurzfristig zu erreichen sind. Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Behindertenarbeitsplätze, in den vergangenen 22 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer/innen eine maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen, die Arbeitgeber und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Der hier gezeigte Arbeitsplatz hat einige neue Anforderungen gestellt, die wiederum zu neuen Entwicklungen geführt haben, welche in Zukunft anderen Aufgabenstellungen zugutekommen.
Zur eigenen Qualitätssicherung erhebt die Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, am Ende jedes Auftrages Fragen, die unter anderem Parameter wie, Problemlösung, Alltagstauglichkeit, Design, erbrachte Dienstleistungen und Zufriedenheit der Kunden erhebt. Das Kundenurteil für diesen Arbeitsplatz lautete: „Ich fühle mich spontan total wohl auf meinem neuen Arbeitsstuhl. Dieser ist eine große Hilfe für meinen Rücken und bei der täglichen Arbeit. Das Team von Ergo-Vogt war stets freundlich und hilfsbereit.“ Und weil der Arbeitsplatz in Lübeck ist, gab es für das Team Marzipan und Lübecker Kaffee, als Dankeschön von der Kundin.
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Ergonomischer Bürodrehstuhl bei Beschwerden nach Hodentorsion OP

Hodentorsion-01Bad Homburg, 08.08.2016. Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg. Die Anforderungen für diesen ergonomischen Bürodrehstuhl ergaben sich aus der Anfrage für einen Mitarbeiter, der nach zweifacher Operation im Unterbauchbereich erhebliche Probleme beim Sitzen am Bildschirmarbeitsplatz hatte. Nach den Operationen blieb eine starke Überempfindlichkeit im Unterleibsbereich, speziell in der Region, die volkstümlich auch als Schritt bezeichnet wird. Selbst kleinste Druckverschiebungen beim Sitzen führten zu massiven Schmerzen, welche dann zu Teil auch lang anhaltende waren. Eine Vor-Ort-Analyse der täglichen Arbeiten des Mitarbeiters ergab, dass ein elektromotorisch höhenverstellbarer Schreibtisch zwar eine Erleichterung bringen konnte, aber als alleinige Maßnahme nicht ausreichend sein würde. Auch ein Behelf mittels einer sogenannten Stehhilfe brachte keine befriedigende Lösung des Problems.

Die Firma Ergonomische Büroausstattung, Norbert Vogt, aus Bad Homburg, hat dem Kunden einen vollergonomischen Bürodrehstuhl, mit um 180° beweglicher Sitzfläche und einer sehr fein justierbaren Synchronmechanik – zum Testen – zur Verfügung gestellt. Nach Angaben des Kunden wurde im sensiblen Bereich ein Loch in die Sitzfläche gemacht und er konnte, während einer einwöchigen Probephase, selbst bestimmen, wie und wo diese Aussparung verändert werden sollte. Dabei ist zum Beispiel herausgekommen, dass die Sitzfläche aufgepolstert werden musste, weil beim Sitzen das Polster von den Sitzbeinhöckern so stark deformiert wurde, dass die druckempfindlichen Zone mit der Basis des Polsters in Berührung kamen und wieder Schmerzen verursachten. Erst nach der Testphase wurde das Sitzpolster endgültig bezogen. Hierbei hat der Polsterer, unter Verwendung von speziellem bi-elastischem Stoff, die Nähte so weit nach innen gezogen, dass auch von diesen kein Druck auf die Schmerzzone ausgeübt werden kann.

Das Urteil des Kunden nach Fertigstellung des Arbeitsstuhles und erneutem Test war eindeutig: „Dieser Stuhl ist „genau“ das, was mir hilft, meine Arbeit zukünftig ohne Schmerzen den ganzen Tag ausführen zu können. Im Zusammenwirken mit dem motorisch höhenverstellbaren Bildschirmarbeitstisch werde ich jetzt – trotz meiner postoperativen Beschwerden – nicht mehr behindert.“
Anton Dostal

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Ergonomischer Bürodrehstuhl bei Orthese der linken Schulter und Bewegungseinschränkung des linken Arms

Bad Homburg, 24.05.2016. Im nachfolgend beschriebenen Fall trägt die betroffene Kundin eine Schulterorthese links, nachdem ihr Schultergelenk, das Schulterblatt und ein Teil des Schlüsselbeins – als Folge eines Knochentumors – entfernt werden mussten. Sie arbeitet als Sachbearbeiterin in einer deutschen Bibliothek und hat hier einen Bildschirmarbeitsplatz, mit täglichem Kundenkontakt. Die linke Hand ist eingeschränkt brauchbar und sie arbeitet mit einer behindertengerechten Tastatur.

Dadurch, dass die Schulterfixation der Schulterorthese im Schulter-, Nackenbereich mehrere Zentimeter aufträgt, ist die betroffene Person nicht in der Lage sich vollflächig an der Rückenlehne ihres Arbeitsstuhles anzulehnen und droht somit tagsüber seitlich abzugleiten, was durch den unphysiologischen Gebrauch ihres linken Arms noch unterstützt wird. Zudem hat sie erhebliche Schwierigkeiten den linken Unterarm auf einer handelsüblichen Armlehne abzulegen, weil sie dessen Bewegungen und Haltepositionen nicht so koordinieren kann, wie dies normaler Weise der Fall ist und der Arm stets droht herunterzufallen. Aus diesen Problemen resultiert, dass sie zwangsläufig Beschwerden im gesamten Schulter-, Nackenbereich hat, mit negativen Auswirkungen auf die Brust- und Halswirbelsäule, sowie den gesamten muskulären Bereich im Rücken. Mit der Zeit wird hierdurch eine unphysiologische Sitzhaltung erzwungen, welche wiederum zu erheblichen, jetzt schon schmerzhaft spürbaren, Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule führt.

Für eine individuelle Problemlösung wurde die Firma Ergonomische Büroausstattung Norbert Vogt, aus Bad Homburg v.d.H., zu Hilfe gerufen und hat hier, in Zusammenarbeit mit dem Ergonomischen Berater, Anton Dostal, von Ergonomie-Dostal, aus Idstein, folgenden Weg beschritten: Nach Aufnahme des Beschwerdebildes und genauer Analyse der Anforderungen am Bildschirm-Arbeitsplatz der Kundin, wurde eine Sitzprobe auf einem Musterstuhl , mit Vermessung der Kundin, vorgenommen. Danach wurde ein Gipsabdruck vom gesamten Rücken geformt, der dem Polsterer gezeigt hat, wo hier aus der Rückenlehne Partien ausgefräst werden mussten, um die Schulterorthese aufzunehmen. Die linke Armlehne wurde vorne um 3 Zentimeter und hinter um 6 Zentimeter verlängert und bekam eine individuell gestaltete Aufpolsterung, exakt angepasst an die Körpermaße und Arbeitsaufgaben der Betroffenen. Zudem wurde die Aufpolsterung seitlich etwas hochgezogen, damit der Arm nicht von alleine herunterrollen kann.

Die ergonomisch gestalteten Armlehnen besitzen alle Funktionen einer modernen 3D-Armlehne, dass heißt, sie sind höhenverstellbar und können durch eine Rasterung vor und zurück, sowie auch im horizontalen Winkel verstellt werden. Dies erlaubt der Nutzerin die Anpassung an sich verändernde Arbeitsabläufe genauso, wie an unterschiedliche Arbeitsplätze. Zusätzlich wurden die Armlehnen etwas nach hinten versetzt – damit die Dame nahe genug an ihren Bildschirmarbeitsplatz heranrücken kann – und näher an die Sitzfläche des Stuhls gesetzt, damit sie exakt da angebracht sind, wo die Arme von den Schultern herabhängen.

Durch die Verwendung eines Büro-Arbeitsstuhls, der alle Anforderungen an einen modernen, ergonomischen Bürostuhl und die Forderungen der Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung erfüllt, wurde der Betroffenen eine langfristige Lösung ihrer Problematik zur Verfügung gestellt. Als Basisstuhl dient ein ergonomischer Bürodrehstuhl, der eine um 360° flexible Sitzfläche hat, die sich auf die jeweilige Sitzposition selbstständig einstellt und das Becken – in diversen Sitzpositionen – somit individuell und dynamisch unterstützt. Höhenverstellbare, hohe Rückenlehne, verstellbare Lordosestütze, Sitztiefeneinstellung und eine fein einstellbare Federkraft der Rückenlehnendynamik sind bei einem vollergonomischen Bürodrehstuhl heute, im Lieferprogramm der Firma Ergonomische Büroausstattung – Norbert Vogt, Selbstverständlichkeiten. Ebenso wie natürlich eine persönliche Auslieferung am Arbeitsplatz, mit genauer Einstellung des Bürostuhls und individueller Einweisung in dessen gesundheitsförderlichen Gebrauch.

Die Kundin hat bei der Auslieferung spontan zum Ausdruck gebracht, dass sie in ihrer neuen Sitzposition – schon jetzt – eine deutliche Entspannung fühlt. Auch war sie mit der Vorgehensweise, der terminlichen Auftragsabwicklung und der Betreuung der Firma Ergonomische Büroausstattung sehr zufrieden. Sie ist bereit, anderen Menschen – mit ähnlichen Problemen – durch ihre Erfahrungen zu helfen.
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Aufstiegshilfe für kleine Menschen

Bad Homburg, 24.05.2016. Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg, die seit mehr als zwanzig Jahren auf die individuelle Ausstattung von Arbeitsplätzen für Menschen mit einer Behinderung spezialisiert ist. Mit die häufigsten Anforderungen kommen aus der Arbeitswelt der Menschen mit Kleinwuchs oder Minderwuchs. Natürlich betrifft dies nicht nur den Bürobereich, sondern alle Themen, bei denen kleine Menschen in unserer Arbeitswelt „behindert“ werden.

Die Anforderungen für die Entwicklung dieser Arbeitshilfe  waren: 1. eine sehr geringe Körpergröße; 2. sehr kurze Gliedmaßen; 3. die Unterbringung der Aufstiegshilfe – ohne zusätzlichen Platzbedarf – bei Nichtbenutzung. Die Kundin arbeitet in einem Kindergarten und soll alle Möbel – wie zum Beispiel den Wickeltisch im gleichen Maß nutzen können, wie ihre Kolleginnen. Die Aufstiegshilfe muss einerseits ein hohes Maß an Sicherheit bieten, darf aber andererseits die Arbeit der Kolleginnen nicht stören, wenn sie nicht gebraucht wird.

Aus den oben genannten Anforderungen entwickelte die Firma Ergonomische Büroausstattung, Norbert Vogt, eine rollbare Aufstiegstreppe, mit – bei Belastung – selbstbremsenden Rollen. Die untere Stufe ist einklappbar und in der oberen Stufe befindet sich ein Ausschnitt, der es erlaubt die Aufstiegshilfe unter das Kinderwaschbecken zu schieben, wenn sie nicht genutzt wird.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung in den vergangenen 20 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer eine maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden.

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Ergonomische Büroausstattung bei Spasmus des linken Arms

Bad Homburg, 21.04.2016. Im vorliegenden Fall hat der betroffene Kunde eine unfallbedingte spastische Lähmung der gesamten linken Körperhälfte – Hemiparese genannt. Das heißt, es sind noch Aktivitäten der Extremitäten möglich. Der linke Arm ist aber beruflich nicht einsetzbar. Von Beruf ist er Redakteur eines großen Verlages. Er arbeitet an einem Bildschirmarbeitsplatz mit zwei großen Monitoren und wird in Zukunft mit einer sogenannten Kompakttastatur arbeiten.

Sein linker Arm ist, bedingt durch einen schweren Verkehrsunfall in der Kindheit, in einer spastischen Beugestellung fixiert. Hierdurch ist eine Abstützung des Armes auf einer normalen Armlehne unmöglich. Der nach oben gebeugte Arm muss den ganzen Tag von der Schulter-, Nackenmuskulatur gehalten werden, was zwangsläufig zu Beschwerden im gesamten Schulter-, Nackenbereich führt und negative Auswirkungen auf die Brust- und Halswirbelsäule, sowie den gesamten muskulären Bereich im Rücken hat.

Die Firma Ergonomische Büroausstattung Norbert Vogt, aus Bad Homburg v.d.H., hat hier folgenden Weg beschritten: Nach Aufnahme des Beschwerdebildes und genauer Analyse der Anforderungen am Bildschirm-Arbeitsplatz des Kunden, wurde eine individuell gestaltete Armlehnen-Aufpolsterung, exakt angepasst an die Körpermaße und Arbeitsaufgaben des Betroffenen, angefertigt. Die ergonomisch gestaltete Armlehne besitzt alle Funktionen einer modernen 3D-Armlehne, dass heißt, sie ist höhenverstellbar und kann durch eine Rasterung vor und zurück, sowie auch im horizontalen Winkel verstellt werden. Dies erlaubt dem Nutzer die Anpassung an sich verändernde Arbeitsabläufe genauso, wie an unterschiedliche Arbeitsplätze. Die Sitzfläche wurde um vier Zentimeter in der Breite und um drei Zentimeter in der Tiefe reduziert, um dem schmalen Kunden eine optimale Sitzposition zu bieten. Somit wird gewährleistet, dass die Armlehnen auch da sind, wo bei ihm die Schulterbreite endet.

In Verbindung mit einem Arbeitsstuhl, der allen Anforderungen an einen ergonomischen Bürostuhl und die Forderungen der Bildschirmarbeitsplatz-Verordnung erfüllt, wurde dem Betroffenen eine langfristige Lösung seiner Problematik zur Verfügung gestellt. Als Basisstuhl dient ein ergonomischer Bürodrehstuhl, der eine um 360° flexible Sitzfläche hat, die sich auf die jeweilige Sitzposition selbstständig einstellt und das Becken, in diversen Sitzpositionen, somit individuell und dynamisch unterstützt. Höhenverstellbare, hohe Rückenlehne, verstellbare Lordosestütze, Sitztiefeneinstellung und eine fein einstellbare Federkraft der Rückenlehnendynamik sind bei einem vollergonomischen Bürodrehstuhl heute, im Lieferprogramm der Firma Ergonomische Büroausstattung, Selbstverständlichkeiten.
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individuell angepasste Armstütze

individuell angepasste Armstütze, mit Weichpolsterung, weichem, atmunsaktivem Leder, höhenverstellbar, in der Breite einstellbar und nach hinten versetzt. Sitzbreite und Sitztiefe individuell angepasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ergonomischer Bürodrehstuhl für Menschen mit Kleinwuchs / Minderwüchsigkeit und Skoliose

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von Ergonomische Büroausstattung – Norbert Vogt

Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg. Die Anforderungen für diesen ergonomischen Bürostuhl waren:
1. eine sehr geringe Körpergröße;
2. sehr kurze Gliedmaßen;
3. eine starke Thorakal-lumbale Skoliose mit Torsion der Brustwirbelsäule.
Der Kunde arbeitet ganztägig an einem Bildschirmarbeitsplatz und sollte einen Büroarbeitsstuhl bekommen, der – trotz der Kleinwüchsigkeit – ein hohes Maß an ergonomischen Grundbedingungen erfüllt.
Wie zum Beispiel:
– maximale Sitzdynamik,
– individuelle Einstellmöglichkeiten von Stuhl und Rückenlehne,
– höhenverstellbare Armlehnen,
– vollflächige Aufstellmöglichkeit der Füße, auf einer höhenverstellbaren Fußbasis und
– eine Aussparung, die es erlaubt – trotz der extrem kurzen Beine – bequem und gefahrlos auf die Fußbasis aufzusteigen.

Aus den oben genannten Anforderungen ergabt sich ein Bürostuhl mit stark reduzierter Sitztiefe und weit zurückgesetzten Armlehnen. Um den Problemen mit der Skoliose entgegenzuwirken, wurde ein Gipsabdruck vom Rücken gemacht und danach eine Anpassung der Rückenlehne vorgenommen (diese ist im fertigen Stuhl nicht zu sehen und wird erst wirksam, wenn man sich daraufsetzt!). Unter dem Sitzpolster sitzt eine Mechanik, welche eine sogenannte 360° Dynamik erlaubt, d.h. er kann sich nach allen Richtungen leicht neigen und unterstützt somit das dynamische Sitzen auf hervorragende Weise. Die Rückenlehne hat eine fein einstellbare Synchronmechanik und zusätzlich eine einstellbare sogenannte SCHUKRA-Lordosestütze, die eine individuelle Einstellung im Übergang vom Becken zur Lendenwirbelsäule erlaubt.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung in den vergangenen 20 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer eine maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Mit Sicherheit hat aber der hier gezeigte Arbeitsplatz auch einige neue Anforderungen gestellt, die wiederum zu neuen Entwicklungen geführt haben, welche in Zukunft anderen Aufgabenstellungen zugutekommen werden.

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Skoliose-Bürostuhl bei thorakolumbaler Torsions-Skoliose

Skoliose-BürostuhlBad Homburg, 21.07.2015. Ein neues Projekt der Firma „Ergonomische Büroausstattung“, Norbert Vogt, aus Bad Homburg. Die Anforderungen für diesen ergonomischen Bürodrehstuhl, für eine Kundin mit Skoliose, waren: 1. eine skoliotische Verbiegung und Drehung (Torsion) der Wirbelsäule; 2. die Kundin arbeitet ganztägig an einem Bildschirmarbeitsplatz mit Kundenkontakt und sollte einen Büroarbeitsstuhl bekommen, der – gerade wegen der Behinderung und den daraus entstandenen tägliche Schmerzen bei der Arbeit – auch ein hohes Maß an ergonomischen Grundbedingungen erfüllt. Wie zum Beispiel maximale Sitzdynamik, individuelle Einstellmöglichkeiten und eine Anpassung der Rückenlehne an die bestehende Verformung der Wirbelsäule.

Nach erster Aufnahme der medizinischen Befunde und der individuellen Problemstellungen am Arbeitsplatz der Kundin, wurde eine Sitzprobe auf einem ergonomischen Bürodrehstuhl vorgenommen, die Wünsche und Anregungen der Kundin aufgenommen und daraus ein Konzept erarbeitet. Im nächsten Schritt wurde dann, vom Ergonomieberater der Firma Ergo-Vogt, ein Gipsabdruck angefertigt, der als Grundlage für die individuelle und typgerechte Ausformung der Rückenlehen dienen würde. Auf dieser Basis ist danach eine individualisierte Stuhlkonzeption erarbeitet worden mit folgenden Faktoren:

  1. spezifisch ausgeformte Rückenlehne (nach Gipsabdruck), die jedoch keinen „Kuschelsitz“ darstellt, sondern – trotz der Einformungen – maximal mögliche“ Sitzdynamik erlaubt;
  2. eine dynamische Beckenunterstützung im Sitzbereich mittels Ergo-Top-Technologie, einer um 360° beweglichen Sitzfläche, so dass das Becken der Kundin in der Lage ist auf veränderte Arbeitsbedingungen (Bildschirmarbeit, handschriftliche Arbeiten, individuelle Tagesform etc.) individuell zu reagieren;
  3. Freispannung des Bezuges auf dem Rückenlehnenpolster, damit die Skoliose-Einformung der Rückenlehen am unbenutzten Stuhl nicht sichtbar ist.

Nahezu jeder von „Ergo-Vogt.de“, im Bereich Behindertenarbeitsplätze in den vergangenen 20 Jahren ausgelieferte Arbeitsplatz stellt eine Einzellösung dar, deren oberstes Ziel für die Arbeitsplatznutzer eine maximal zufriedenstellende Problemlösung beinhaltet. Nur so kann für die Betroffenen, die Arbeitgeber und auch für die Kostenträger ein langfristiger und somit auch kostengünstiger Nutzen erarbeitet werden. Mit Sicherheit hat aber der hier gezeigte Arbeitsplatz einige neue Anforderungen gestellt, die wiederum zu neuen Entwicklungen geführt haben, welche in Zukunft anderen Aufgabenstellungen zugutekommen.

Im vorliegenden Fall war eine Probezeit von zwei Wochen vorgesehen, die auch individuelle Änderungswünsche der Kundin hervorbrachte, welche im endgültigen Produkt berücksichtigt werden konnten. Schon nach der Probezeit lautet das Urteil der Kundin: „Ich bin begeistert, wie mir der Stuhl geholfen hat. Meine täglichen, schlimmen Schmerzen bei der Arbeit haben sich fast völlig aufgelöst. Endlich kann ich meiner Arbeit wieder den ganzen Tag mit Freude nachgehen! Ich hätte nie gedacht, dass ein Stuhl so einen Unterschied bewirken kann.“

Anton Dostal

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